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Schwurgerichtskammer / 1. Große Strafkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)

     
  

  

  • Am 12. September 2018 um 9.20 Uhr mit Fortsetzungen am 20., und 27. September sowie am 12. Oktober 2018 jeweils um 9.20 Uhr startete ein Strafverfahren gegen einen 40-jährigen Angeklagten aus Bosnien-Herzegowina. Dem Angeklagten wird Einfuhr und Handeltreiben mit Heroin in nicht geringer Menge in 14 Fällen vorgeworfen. Er soll von Ende 2009 bis Juli 2010 aus Bosnien-Herzegowina jeweils zwischen 10 und 75 Gramm Heroin an einen Abnehmer aus Ravensburg gewinnbringend verkauft und geliefert haben. Aufgrund eines seit Jahren bestehenden Europäischen Haftbefehls wurde der Angeklagte im April 2018 festgenommen und im Mai 2018 nach Deutschland ausgeliefert.

  • Am 1. Oktober 2018 um 9.20 Uhr mit Fortsetzungen am 8., 9., 10., 15., 22 und 23. Oktober 2018 jeweils um 9.20 Uhr beginnt das Schwurgerichtsverfahren gegen den mutmaßlichen Lebensmittelerpresser. Dem 54-jährigen Angeklagten aus dem Landkreis Tübingen wird versuchter Mord in fünf Fällen, versuchte besonders schwere räuberische Erpressung in sieben Fällen und gemeingefährliche Vergiftung zur Last gelegt. Er soll am 16. September 2017 in Friedrichshafen in fünf Lebensmittelmärkten jeweils ein mit Ethylenglycol vergiftetes Glas Babynahrung in den Verkaufsregalen deponiert und anschließend von sieben Einzelhandelskonzernen die Zahlung von insgesamt  11,75 Millionen Euro gefordert haben. Das in den Gläsern befindliche Gift soll jeweils die für Säuglinge und Kleinkinder tödlich wirkende Dosis um das Mehrfache überschritten haben. Der Täter soll bei seinem Vorgehen den Tod von Säuglingen und Kleinkindern  billigend in Kauf genommen haben. So wird ihm vorgeworfen, versucht zu haben, aus Habgier, heimtückisch, grausam, mit gemeingefährlichen Mitteln und um eine andere Straftat zu ermöglichen, fünf Menschen zu töten.

  • Am 4. Oktober 2018 um 9.30 Uhr mit Fortsetzungen am 5. und 25. Oktober sowie am 12. November 2018 jeweils um 9.30 Uhr beginnt ein Strafverfahren gegen eine 35-jährigen Angeklagten aus Friedrichshafen. Dem Angeklagten wird zur Last gelegt, an einem am 9. März 2016 verübten Raubüberfall beteiligt gewesen zu sein. Maskierte und mit Gaspistole und Klappmesser bewaffnete Täter sollen in Tettnang ein Unternehmerehepaar ausgeraubt und unter anderem über 30.000 Euro Bargeld erbeutet haben. Zudem soll der Angeklagte Ende April 2016 mit einem Mittäter 100 Gramm Kokain gewinnbringend an einen in der Schweiz lebenden Abnehmer verkauft haben. Schließlich soll der Angeklagte gemeinsam mit einem Mittäter im Mai 2016 ein Kilogramm Kokain beschafft haben, um hiervon zumindest 500 Gramm an den Schweizer Abnehmer gewinnbringend zu verkaufen.
        
        

2. Große Strafkammer / Jugendkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)
        
 

  • Am 12. September 2018 um 9 Uhr mit Fortsetzungen am 13., 14., 24. und 25. September 2018 jeweils um 9 Uhr startete ein Strafverfahren gegen zwei Angeklagte im Alter von 23 und 33 Jahren aus Biberach und Laupheim statt. Den Angeklagten werden besonders schwere Vergewaltigung, Erpressung, versuchte schwere räuberische Erpressungen, gefährliche Körperverletzung und Nötigung - alles im Sommer 2017 in Biberach begangen - zur Last gelegt. Der 33-jährige Angeklagte soll von einem Mann unberechtigt die Zahlung von 5.000 Euro gefordert haben. Dabei sollen beide Angeklagten gewaltsam die Zahlung durch Schläge und durch Vorzeigen von Waffen eingefordert haben. Dabei soll die Freundin des Geschädigten von beiden Tätern gewaltsam dazu gezwungen worden sein, an dem 23-jährigen Täter über die Dauer von einer halben Stunde den Oralverkehr bis zum Samenerguss durchzuführen. Schließlich soll der 33-jährige Angkelagte dem Geschädigten gedroht haben, für den Fall der Nichtzahlung ein beim Oralverkehr aufgenommenes Video zu verbreiten.
  • Am 24. September 2018 um 13 Uhr mit Fortsetzungen am 9., 19., 26. Oktober, 7., 8., 12., 14., 21., 27. und 30. November 2018 jeweils um 9 Uhr findet ein Strafverfahren wegen eines Ehrenmordversuches statt.
    Die Staatsanwaltschaft Stuttgart wirft den beiden Hauptangeklagten - dem 35-jährigen aus Syrien stammenden Ehemann sowie dem im Libanon geborenen 20-jährigen Bruder der 17-jährigen Geschädigten - versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und den aus dem Libanon stammenden Eltern des mutmaßlichen Opfers (61, 64) gefährliche Körperverletzung vor. Die Hauptangeklagten sollen am Abend des 27. Februar 2018 in Laupheim versucht haben, die schwangere, in einen anderen Mann verliebte 17-jährige Frau mittels
    eines Messerangriffs gegen Hals und Oberkörper zu töten.
    Die Eltern sollen während des Geschehens die Haupttäter zur Tötung der Tochter aufgefordert haben. Mit Blick auf die von den Eltern jedoch nach der Flucht der Haupttäter eingeleiteten Rettungsbemühungen sollen beide vom Mordversuch strafbefreiend zurückgetreten sein.
    Für alle Angeklagten soll die beschmutzte Familienehre das Tatmotiv gewesen sein.
     
  • Am 21. und 27. September 2018 jeweils um 9 Uhr findet ein Strafverfahren gegen einen 65-jährigen Angeklagten aus dem Landkreis Biberach statt. Ihm werden sexueller Missbrauch in sechs Fällen und Missbrauch von Schutzbefohlenen zur Last gelegt. Er soll im Zeitraum von 2009 bis 2012 seine unter 14 Jahre alte Enkelin in den Sommerferien in Ungarn missbraucht haben. Zudem soll er in einem Fall das Kind körperlich gezüchtigt haben, wodurch es am Kopf verletzt worden sein soll.



7. Große Strafkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)


 

  • Am 10. September 2018 um 9 Uhr mit Fortsetzungen am 11. September um 9 Uhr, 19. September um 11 Uhr, 21., 24., 25. September 2018 jeweils um 9 Uhr startete vor der 7. Großen Strafkammer ein Verfahren wegen schwerer Brandstiftung und versuchter schwerer Brandstiftung gegen einen 40-jährigen Angeklagten aus dem Landkreis Ravensburg. Ihm werden zwei am Samstag, 10. März 2018 begangene Kirchenbrandstiftungen zur Last gelegt. So soll der arbeitslose Angeklagte am Vormittag versucht haben, die Kirche St. Martin in Schlier durch das Anzünden einer dort aufgestellten Stellwand in Brand zu setzen. Anschließend soll er in Ravensburg in der Kirche St. Jodok eine Sitzgarnitur angezündet haben, um so einen Kirchenbrand zu erreichen. Beim Ravensburger Brand soll ein Sachschaden von ca. zwei Millionen Euro entstanden sein.

  • Am 24. Oktober 2018 um 9 Uhr mit Fortsetzungen am 25., 7., 8 und 9. November 2018 beginnt ein Strafverfahren gegen einen 43-jährigen Angeklagten wegen schweren Raubes und räuberischen Angriffs auf Kraftfahrer jeweils mit versuchter schwerer Erpressung. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, als JVA-Gefangener am 14. Dezember 2017 einen begleiteten Ausgang zu Familienangehörigen nach Friedrichshafen zur Flucht genutzt und am 17. Dezember 2018 im Keller eines Wohngebäudes beim Klinikum Friedrichshafen eine Bewohnerin überfallen zu haben. So soll der Angeklagte versucht haben, durch wiederholtes Strangulieren mit einem Seil, mehrfaches Schlagen des Kopfes gegen einen Holzverschlag und eine Betonwand sowie durch drohendes Vorhalten eines Küchenmessers und einer Glasflasche von der Frau die Herausgabe einer Kreditkarte mit Geheimzahl zu erzwingen. Während des Überfalls soll der Täter den Fahrzeugschlüssel, eine Packung Zigaretten und ein Paar Socken für sich entwendet haben. Letztlich konnte sich die Frau in ihre Wohnung retten Auf seiner Flucht soll der Angeklagte anschließend im Bereich des Ärztehauses versucht zu haben, den Pkw einer dort ausparkenden Lenkerin zu kapern. Dabei soll er die Beifahrertüre aufgerissen und durch drohendes Vorhalten der mitgeführten Glasflasche die Fahrerin aufgefordert haben, mit ihm loszufahren. Anschließend soll er die aus ihrem Pkw flüchtende Frau am Oberarm gepackt und versucht haben, diese auf der Fahrerseite in den Pkw zu drängen.



Berufungskammern:


 


 

 

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